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Gefährdungsanalyse



Es erscheint immer wichtiger, dass wir als Betreiber eines „temporären Seilgartens“ (nach EN 15567-1 ist dies eine „Anlage, die nur für die Dauer von höchstens einer Woche aufgebaut wurde“) unsere Überlegungen und Maßnahmen im Sicherheitsbereich dokumentieren und unseren Kunden gegenüber offen und ehrlich vertreten.

Gefährdungsanalyse   oder die Frage  "Was passiert wenn …"
Wenn wir uns diese Frage stellen, bevor wir ein Element in Betrieb nehmen, zwingen wir uns selber noch einmal dazu, über mögliche Gefährdungen unser Teilnehmer, der Tier- und Pflanzenwelt und nicht zuletzt von uns selbst nachzudenken.
Diese Prüfung vor Inbetriebnahme sollten wir ritualisieren (z. B. immer dieselbe Reihenfolge: Anschlagpunkte --> Sicherungsebene --> Sicherungssystem -->…) und vor allem konsequent durchführen. Dies gilt auch dann, wenn wir nur einzelne Teile unseres Elementes verändern, z. B. die Spannung der Seile. Sehr hilfreich ist es natürlich, wenn wir diese Prüfung mit einem zweiten Trainer durchführen.
Kommen wir bei unserer Prüfung zum Ergebnis, das es an einer Stelle in unserem Aufbau eine mögliche Gefährdung gibt, müssen wir Maßnahmen erarbeiten, die diese Gefährdung auf ein vertretbares Maß reduzieren. Bemerken wir, das z. B. die Einstiegsstelle für unsere Schluchtüberquerung beim Einhängen in die Sicherungsseile absturzgefährdet ist, dann ist ein Geländerseil sehr oft eine gut um zu setzende Sicherungsmaßnahme. Es versteht sich von selber, das sowohl das Seil als auch die Anschlagpunkte der zu erwartenden Belastung (Teilnehmer rutscht ab und hängt im Seil) standhalten muss. Auf die korrekte Umsetzung der Maßnahme (Teilnehmer müssen sich mit Selbstsicherung ins Geländerseil einhängen) müssen wir als Trainer achten. Ebenso sollten wir die Wirksamkeit unserer Maßnahme überprüfen ( funktioniert das eingebaute Rückzugssystem auch dann noch, wenn der schwerste Teilnehmer im Element verhängt?)

Die nachfolgende Liste soll Anhaltspunkte und mögliche Fragestellungen für eine Gefährdungsanalyse von temporären Seilaufbauten geben. Die aufgeführten Punkte sollen zum Nachdenken  ( Was könnte alles schief gehen ...? ) anregen und eine kritische Überprüfung des eigenen Handelns zum Standard machen.
Wichtig ist uns dabei vor allem der Bereich  " ICH als Trainer " . Gerade hier ist es sehr wertvoll, die eine oder andere Antwort auf die gestellten Fragen  durch einen zweiten Trainer "überprüfen" zu lassen.

Keiner von uns ist vor Fehlern sicher und auch uns tut der Partnercheck gut

  
Die Gefährdungsanalyse gibts auch im download Bereich
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