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Mannschaftszug



Gerade in Hochseilgärten die häufig in Teams begangen werden, bietet sich diese Interventionsmethode an. Sie ist einfach zu handhaben, benötigt aber relativ viele Personen und einen Untergrund, der es erlaubt, sich sicher zu bewegen. Selbstverständlich funktioniert die Sache auch, wenn sich Frauen zu einem Mannschaftszug zusammenfinden ...

Der Retter bleibt dabei selber auf dem Element und übernimmt nur das Ein- und Umhängen des Teilnehmers. Das benötigte Material beschränkt sich auf ein Interventionsseil (mindestens doppelt so lang wie das höchste Element vom Boden entfernt ist + 3-4 m Reserve), einen Stahlkarabiner zur Umlenkung des Interventionsseils am Tragseil, einen Klettergurt für den Sichernden und einen HMS Karabiner. Alles am besten wieder im Interventionssack vorbereitet und ordentlich sortiert.

Als Zugmannschaft am Boden werden ca. 5 Personen benötigt. Die sinnvolle Hochentlastung des Teilnehmers beträgt ca. 50 – 100 cm. Der Retter steigt mit Eigensicherung zum Teilnehmer auf. Er hängt den Stahlkarabiner des Interventionsseils auf das Tragseil und bewegt sich zum Teilnehmer hin. Danach gilt folgender Ablauf:

• Abgeknotetes Ende des Interventionsseil mit Karabiner am Anseilpunkt des Teilnehmers befestigen.
• Anders Seilende zur Zugmannschaft am Boden ablassen
• Ein zweiter Trainer koordieniert den Ablauf am Boden
• HMS in den Anseilpunkt des Sichernden einlegen
• Schleifknoten am HMS des Sichernden vor Beginn des Ziehens anbringen
• Die Mannschaft und der Sichernde ziehen vorsichtig und kontrolliert, bis die gewünscht Entlastung erreicht ist
• Der Rettter löst die Eigensicherung des Teilnehmers
• Vor dem Öffnen des Schleifknotens wieder zurück in die Sicherungsposition gehen. Achtung:durch das Zurückgehen, kann der Zug nach Vorne unerwartet groß werden.
• Der Teilnehmer wird langsam vom Sichernden zum Boden gelassen. Es ist sinnvoll das Bremsseil durch einen zweite Person zu hintersichern

Die Methode eigent sich auch dann, wenn verletzte oder ängstliche Teilnehmer vorsichtig angehoben werden sollen. Beim Anheben vom Podest spürt der Teilnehmer den Zug nach oben und kann dadurch mehr Vertrauen ins Material und in das Sicherungsteam gewinnen. Sie setzt allerdings eine Mannschaft voraus, die der Sache gewachsen ist.







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