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Prüfungsordnung


Einleitung
Der Trägerverbund der internationalen Seilgartentrainer Ausbildung (SGTA) besteht aus:
- Dem deutschen Alpenverein (DAV)
- Dem österreichischen Alpenverein (OeAV)
- Dem Verband der deutschen Berg- und Skiführer (VDBS)
- Dem Verband der österreichischen Berg- und Skiführer (VÖBS)
Die Ausbildungskurse werden von den jeweiligen Partnern eigenständig organisiert und betreut. Ausbildungs- und Prüfungsinhalte werden im gemeinsamen Lehrteam festgelegt und sind für die Zertifizierung verbindlich. Für Kurse, die zusätzlich zum regulären Kursangebot des Trägerverbundes angeboten werden, gelten die gleichen Bestimmungen.

1. Zulassungsvoraussetzung
Für alle  Kurse empfehlen wir vorallem seiltechnische Grundkenntnisse mit zu bringen. Wird von der Kursleitung festgestellt, dass diese Grundkenntnisse nicht ausreichend vorhanden sind  und es dadurch zu einer Eigengefährdung der Teilnehmenden oder zu einer erheblichen Störung des Kursbetriebes kommen würde, kann die Kursleitung den betroffenen Teilnehmer vom Kurs ausschließen.
Um an den Abschlussprüfungen teilnehmen zu können, ist die vollständige Anwesenheit im gesamten Ausbildungskurs nötig. Ausnahmen in geringem Umfang sind nur nach vorheriger Rücksprache mit dem jeweiligen Partner des Trägerverbundes möglich.
Weitere Teilnahmevoraussetzungen werden in den aktuellen Kursauschreibungen veröffentlicht.

2. Abschlussprüfungen
Am Ende der Ausbildungskurse wird eine praktische und eine theoretische Prüfung durchgeführt. Bei der praktischen Prüfung wird angestrebt, dass in der Regel zwei Mitglieder des Lehrteams als Prüfer anwesend sind.

2.1 Praktische Prüfung mobile Seilgartenelemente
Die praktische Prüfung besteht aus einer Aufgabe, die der Teilnehmer am Abend vor dem Prüfungstag aus einem Aufgabenkatalog zieht. Die Prüfungsaufbauten sollen möglichst gleichwertig sein und müssen im Kursverlauf mindestens einmal durchgeführt und besprochen worden sein. Die Prüfung wird vom Teilnehmer allein durchgeführt. Die aktuellen Bewertungskriterien und der Prüfungsablauf werden vor Prüfungsbeginn allen Teilnehmenden bekannt gegeben. Das benötigte Material wird am Prüfungstag von den Kursleitern an die Teilnehmer verteilt und der Platz zum Aufbau des Prüfungselementes zugeteilt. Die Prüfungszeit beginnt, nachdem evtl. vorhanden Fixseile an den Bäumen benutzt werden können und das benötigt Material an Ort und Stelle ist.
Die Abnahme der Prüfung wird, wenn möglich, durch beide Prüfer durchgeführt. Die Bewertung geschieht unabhängig voneinander. Die Prüfung ist dann bestanden, wenn beide Prüfer jeweils mindestens 50% der maximal erreichbaren Punktezahl vergeben. Das gleiche gilt, sollte nur ein Prüfer vor Ort sein. Das Ergebnis wird den Teilnehmenden sofort im Anschluss an die Prüfung mitgeteilt.

2.2 Praktische Prüfung stationäre Seilgartenelemente
Die praktische Prüfung besteht aus einer Aufgabe, die der Teilnehmer am Prüfungstag aus einem Aufgabenkatalog zieht. Die Aufgaben sollen möglichst gleichwertig sein und müssen im Kursverlauf mindestens einmal durchgeführt und besprochen worden sein. Der Teilnehmer bereitet sich (PSA/Rettungssack) vor und wird spontan (ohne vorherige Kenntnis der Aufgabe) vor eine Rettungssituation gestellt die er innerhalb von 20 Minuten lösen muss. Die aktuellen Bewertungskriterien und der Prüfungsablauf werden vor Prüfungsbeginn allen Teilnehmenden bekannt gegeben.

2.3 Theoretische Prüfung mobile und stationäre Seilgartenelemente
Für die theoretische Prüfung wird von den Prüfern aus einem Fragenkatalog ausgewählt. Die Bearbeitungszeit sollte ca. 90 Minuten und ca. 15??? Fragen umfassen. Es sind keine Unterlagen zulässig. Täuschung führt zum Nichtbestehen der Prüfung. Die Prüfung ist dann bestanden, wenn mindestens 50% der maximal zu erreichenden Punktezahl erzielt wurden.

3. Wiederholungsprüfungen
Wird die gesamte Abschlussprüfung oder ein Teil daraus nicht erfolgreich bestanden, besteht die Möglichkeit einer Wiederholungsprüfung. Die Wiederholungsprüfung muss von mindestens einem Mitglied des Lehrteams durchgeführt werden. Es gelten die vorgenannten Prüfungskriterien. Der Prüfer kann eine bestimmte Wartezeit bis zur Wiederholungsprüfung festlegen. Eine Wiederholungsprüfung ist nur einmalig möglich. Findet diese Prüfung nicht im Rahmen eines regulären Ausbildungskurses statt, ist der Teilnehmer für die Möglichkeit der ordnungsgemäßen Prüfungsdurchführung verantwortlich. Daraus entstehende Kosten werden vom Teilnehmer getragen. Für die Wiederholungsprüfung kann eine Prüfungsgebühr erhoben werden.

4. Berufungsinstanz
Legt der Teilnehmer Beschwerde gegen das Prüfungsergebnis oder den Ablauf der Prüfung ein, ist der Partner des Trägerverbundes zuständig, der den Kurs organisiert und ausgeschrieben hat. Für den DAV ist das Herr Wolfgang Mayr, Jugendbildungsstätte der JDAV, Bad Hindelang, für den OeAV Herr Jürgen Einwanger, Alpenverein Akademie, Innsbruck. Die Beschwerde hat schriftlich innerhalb von 4 Wochen nach Durchführung der Prüfung zu erfolgen.

5. Zertifizierung
Nach erfolgreicher Abschlussprüfung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat das von allen Partnern des Trägerverbundes unterzeichnet ist. Darin werden die Ausbildungs- und Prüfungsinhalte, die Dauer der Ausbildung aufgeführt. Es können nur Ausbildungskurse zertifiziert werden, die den gültigen Ausbildungsrichtlinien des Trägerverbundes entsprechen und von mindestens einem Mitglied des gemeinsamen Lehrteams durchgeführt werden.

Stand: Januar 2016




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