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Die Schwebesicherung


Die Schwebesicherung ähnelt im Prinzip der V-Sicherung. Hier werden jedoch beide Seilstränge des V von Sicherungsteams bedient. Durch die Verknotung beider Seilenden ist der Teilnehmer nicht mehr auf den Sicherungsseil beweglich, sondern kann durch die beiden Sicherungsteams genau in Position gehalten werden. Dadurch wird eine Abrutschen zur Mitte vermieden und damit der Aktionsraum erweitert - allerdings mit dem Preis eines zweiten Sicherungsteams.
Aufbau
Zwei Sicherungsseile werden über unterschiedliche Fixpunkte in gleicher Höhe umgelenkt und zum TN hin verknotet. Wichtig für die Statik: Erreicht der Teilnehmer den höchsten Punkt des Elementes, darf der Winkel den die beiden Seilstränge bilden, maximal 120° betragen, da sonst die Kräfte wieder größer werden als in einem normalen Einfachstrang z. B. bei der Top Rope Sicherung. Der Durchhang sollte daher mindestens 1/3 der Spannweite betragen.
Genaueres dazu im Kapitel 
Kraft und Statik

Damit keine Pendelstürze entstehen muss der Verbindungsknoten bei der Begehung des Elementes immer senkrecht über dem TN sein. Die Sicherungsteams müssen darauf achten, dass ihr jeweiliger Seilstrang immer straff ist, ohne jedoch den Teilnehmer in der Bewegung zu behindern. Würde ein Seilstrang lose durchhängen, entstehen auch hier Pendelstürze. Der Einsatz eines Koordinators ist sinnvoll.
Stehen nicht genügend Personen zur Verfügung kann auch über die untere Umlenkung mit Bremsgerät gesichert werden. Sind die Umlenkungspunkte der Sicherungsseile sehr hoch angebracht und entsteht dadurch eine große ausgegebene Seillänge, ist es sinnvoll das Sicherungsseil gegen ein halbstatisches Seil mit weniger Dehnung auszutauschen. Dadurch wird die Sturzhöhe vermindert.

Vorteile: Großer Aktionsraum, einfacher Aufbau und Bedienung, 7 Personen in direkter Interaktion
Nachteile: Sehr große Gruppengröße notwendig, Koordinativ anspruchsvoll



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