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Sorgfalltspflichten


Grundsätlich kann man zum Thema Sorgfaltsplicht folgendes sagen: Jeder hat sich so zu verhalten, dass er die Gefährdung anderer ausschließt oder jedenfalls minimiert. Fahrlässig hadelt dabei, wer die im Verkehr erforderliche Sorgfallt außer Acht lässt.




Die Rechtssprechung zieht dabei die „Eigenregeln des Sports“ als Konkretisierung des allgemeinen Sorfaltsmaßstabes heran. Die Sorgfaltspflichten sind für Trainer in Seilgärten teilweise klar definiert (z.B. in DIN Normen). Aber auch höhere Organisationebenen (z.B. Parkleiter, Inhaber von Seilgärten) können ihre Sorgfallstpflicht verletzen. So muss sich beispielweise der Inhaber eins Seilgartens die Frage stellen: „habe ich meine Trainer professionell ausgebildet und entsprechend ihrem Können richtig eingesetzt?“ In jeder Organisationsebene können Fehler und Sorgfalltspflichtverletzungen vorkommen. Um die zu vermeiden, empfiehlt es sich, klare Vorgaben und Checklisten für Abläufe und Standards innerhalb des Seilgartens zu erstellen, ständig zu aktualisieren, abzuarbeiten und zu dokumentieren.

Eines ist uns dabei noch wichtig: die Technik und die Erfahrung beim Betrieb von Seilgärten schreiten voran. Verantwortliche in Seilgärten müssen sich durch Literaturstudium (z.B. „Berg&Steigen“) und Fortbildungen auf dem Laufenden halten.

Die Checkliste für Trainer in Seilgärten erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und soll lediglich als Vorschlag/Gedankenstütze dienen.






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