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Umweltverträgliches Handeln


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Umweltverträgliches Handeln



Wie bei allen Sportarten, die sich in der Natur abspielen, sind wir auch mit unseren mobilen Seilaufbauten immer im Spannungsfeld von Naturnutz und Naturschutz unterwegs. Ohne große, gesunde Bäume wären wir nicht in der Lage unsere Elemente verlässlich auf zu bauen. Es ist aber nicht nur dieser technische Aspekt der für uns wichtig ist. Mindestens genau so entscheidend ist es für uns, den Naturraum Wald in seiner ganzen Vielfalt zu erleben. Der Schutz der Bäume und der Vegetation ist für uns also nicht nur technische Notwendigkeit sondern ergibt sich vielmehr aus unserem Selbstverständnis als verantwortungsvoll handelnde Nutzer der Natur. Wir sind in all unseren Kursen stets darum bemüht, unseren Einfluss auf die Bäume und ihren Lebensraum so gering wie möglich zu halten.


“Gute Stellen” für Seilaufbauten, bei denen neben der Sicherheit auch der Naturraum passt, sind nicht leicht zu finden.Oft wird deshalb auf bekannte und erprobte Lokalitäten zurückgegriffen. Dies führt fast zwangsläufig zu “Kennzeichnungen” dieser Stellen und bei entsprechender Frequentierung sind die Spuren bald unübersehbar.
Verletzungen an Baumrinden durch Bandschlingen sowie Trittspuren an Ein- und Ausstiegen sind leider immer häufiger anzutreffen. Letzten Endes muss jeder Erbauer selbst abwägen, ob der angerichtete „Schaden“ vertretbar ist oder ob auf die Aktion – auch wenn die Stelle optimal wäre – aus Gründen des Naturschutzeslieber verzichtet wird.
Dies ist nicht immer leicht. Im Grunde genommen hinterlässt jeder, der in der freien Natur unterwegs ist, mehr oder weniger deutliche Spuren. Erbauer von mobilen Ropes Courses wandeln da auf schmalen Graten, zumal sie sich bei ihrer Tätigkeit oft im weglosen Gelände in teils empfindlichen Biotopen wie Wäldern und Flussufern aufhalten.
Patentrezepte gibt es nicht – uns bleibt nur der Appell, verantwortungsvoll mit der Natur und ihren Ressourcen umzugehen.

Trotzdem möchten wir zumindest einige Anhaltspunkte formulieren:
  • Wechselt die Örtlichkeiten für eure Aufbauten ab! Dies gibt der Natur die Gelegenheit sich zu erholen. Ihr könnt bei jeder Wanderung oder Radtour die Augen offenhalten und so immer wieder neue und gute Möglichkeiten für Seilaufbauten entdecken!
  • Hinterlasst möglichst geringe Spuren am Ort der Handlung! Verwendet z.B. Teppichreste oder alte Isomatten, die Ihr unter das Schlingen- und Seilmaterial um den Baum legt. Ihr mögt jetzt einwenden, dass es dem Baum kaum etwas ausmacht, wenn für ein paar Stunden eine Schlinge um seinen Stamm gelegt wird. Das ist für sich genommen schon richtig, aber ihr seid möglicherweise nicht die Einzigen und viele Schlingen führen nach einer gewissen Zeit zu sichtbaren Beschädigungen der Rinde – welche Auswirkungen dies auch immer haben mag. Außerdem geht es auch und besonders im Hinblick auf Aussenstehende um die Haltung, die Ihr an den Tag legen. Wenn Ihr einen Teppichrest als Rindenschutz unterleget, dokumentiert ihr Eure Sorge um das „Lebewesen“ Baum, dem ihr mit einer angemessenen Ehrfurcht begegnet.
  • An bekannten und öfter besuchten Plätzen solltet Ihr Euch möglichst schonend bewegen. Sprecht bitte vorher mit den Grundeigentümern. Das vermeidet unnötigen Ärger und sorgt für eine enspannte Atmosphäre wärend derAktion.                                                                                                                                                                                            
  • Benutzt bereits angelegte Wege und trampelt keine neuen Pfade! Trittbelastung führt zu Zerstörung der Pflanzendecke und damit zu Erosion. Ganz empfindlich in dieser Hinsicht (und nebenbei auch gefährlich) sind unterspülte Fluss- oder Bachufer. Betroffen sind auch häufige Ein- und Ausstiegsstellen für Bachüberquerungen oder Aktionen.Bitte macht Eure Gruppe auf diese Problemzonen aufmerksam. Diskutiert und vereinbart danach das eigene Verhalten!
  • Auch Tiere werden durch Aktivitäten in ihrem Lebensraum u.U. gestört. Besonders an den Flussufern solltet Ihr auf brütende Vögel achten.


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