Deutscher Alpenverein (DAV)
Verband deutscher Berg- und Skif�hrer (VDBS)
OUTWARD BOUND
Verband der �sterreichischen Berg- und Schif�hrer (V�BS)
Zurück zur Startseite!
Homepage Mobil Stationär Praxis Ausbildung Wir über uns Kontakt & Infos
Equipment
Sicherheit
Kraft & Statik
Tragwerk
Spann & Anschlagtechnik
Sicherungssysteme
Selbstsicherung
Top Rope
V-Sicherung
Schwebesicherung
Spezielle Elemente
Fixseiltechnik
Umweltverträgliches Handeln


Volltextsuche:



Die V-Sicherung


Die V- Sicherung besteht im Wesentlichen aus einer Art "loser Rolle", wobei ein Ende des Sicherungsseils an einem Baum angeschlagen ist und das andere durch die Sicherungsmannschaft bedient wird. Durch diese Seilführung entsteht das charakteristische "V"

Hat der TN seine bestimmte Höhe erreicht oder ist gestürzt, wird das Seil von der Sicherungsmannschaft in die untere Umlenkung eingeführt und der TN abgelassen.


Mehr zum Prinzip der losen Rolle

Durch die günstige Kraftaufteilung in der losen Rolle und die große Reibung in den beiden Umlenkungen kann auf ein zusätzliches Bremsgerät verzichtet werden. Diese Methode ist anfängergerecht, da sie eine zeitaufwendige Einführung
z. B. in die HMS Sicherung vermeidet.

Stürzt ein TN außerhalb der Mitte des Elementes, rutscht der TN automatisch zum tiefsten Punkt des V hin. Daher spricht man hier auch von einer selbstzentrierenden Sicherung. Durch dieses Prinzip können jedoch keine horizontalen Elemente gesichert werden, da unter Umständen der TN einen extremen Pendelsturz erfährt.


Aufbau
Das Sicherungsseil wird einseitig angeschlagen und auf der zweiten Elementseite durch eine Umlenkung geführt, die sich auf der gleichen Höhe wie der Anschlagpunkt befindet. Dieses Ende des Sicherungsseils wird parallel zum Baum nach unten geführt. Eine weitere Umlenkung am selben Baum auf Hüfthöhe führt das Seil dann waagerecht zur dreiköpfigen Sicherungsmannschaft, die ohne zusätzliches Bremsgerät das Sicherungsseil Hand über Hand bedient.
Die Sicherungsmannschaft muss sich außerhalb des Sturzraumes befinden. Die Sicherung ist nach dem Prinzip der Redundanz auszuführen. Besonderes Augenmerk liegt auf den Umlenkungen. Das Verbindungsmittel muss so lang sein, das keine Haare, Kleider oder Finger in die Karabiner einlaufen können die sich im Sicherungsseil befinden. Bei dynamischen Elementen ist ein Abknoten des Verbindungsmittels nötig um ein Einfädeln des Kopfes und somit eine Strangulationsgefahr zu vermeiden.
In der Regel sind 3 Personen in einem Sicherungsteam in Aktion. Eine zweiköpfige Mannschaft kann eine Person halten. Die dritte Person stellt eine Handlungsredundanz dar. Wichtig für die Statik: Erreicht der Teilnehmer den höchsten Punkt des Elementes, darf der Winkel den die beiden Seilstränge der „losen Rolle“ bilden maximal 120° betragen, da sonst die Kräfte wieder größer werden als in einem normalen Einfachstrang z. B. bei der Top Rope Sicherung. Der Durchhang sollte daher mindestens 1/3 der Spannweite betragen.

Mehr über Kraft & Statik erfahren

Für sensible Hände ist die Ausgabe von Arbeitshandschuhen sinnvoll.

Vorteile: Einfacher und schneller Aufbau 4 Personen in der direkten Interaktion kein kompliziertes Bremsgerät notwendig
Nachteile: Selbstzentrierung - Pendelsturzgefahr Bei mehreren Akteuren viele Personen notwendig


Diese Seite drucken   |   zu Favoriten hinzufügen   |   Seite empfehlen   |   Kontaktinformation   |   Sitemap   |   Impressum
Copyright © 2017 RCTA. Alle Rechte vorbehalten.

made by ...